Land- und Seewind in der SKS-Prüfung
Land- und Seewind behandelt die thermisch bedingten Windsysteme an der Küste und ihren typischen Tagesverlauf.
Zuletzt aktualisiert: 27. August 2026
Prüfungsfrage
Wodurch und wie entsteht nachts Landwind?
Musterantwort
Das Land kühlt sich bei geringer Bewölkung stark ab. Das Wasser ändert seine Temperatur an der Oberfläche dagegen nur geringfügig. Über dem Wasser steigt daher erwärmte Luft auf. Das dabei entstehende Bodentief wird durch Landwind (Wind von Land) aufgefüllt.
Warum das wichtig ist
Land- und Seewind sind das Paar, das in der Prüfung am häufigsten verwechselt wird, dabei folgt der Mechanismus immer dem gleichen Muster: Wer sich stärker erwärmt oder abkühlt, erzeugt das Tief, und der Wind weht dorthin. Nachts kühlt das Land schneller ab als das Wasser, über dem Wasser steigt die wärmere Luft auf – der Wind weht deshalb vom kühleren Land zum wärmeren Wasser.
Prüfungsfrage
Wodurch und wie entsteht am Tage Seewind?
Musterantwort
Das Land erwärmt sich bei Sonneneinstrahlung tagsüber stärker als das Wasser. Über Land steigt die erwärmte Luft auf. Das dabei entstehende Bodentief wird durch Seewind (Wind von See) aufgefüllt.
Warum das wichtig ist
Tagsüber kehrt sich das Prinzip um: Die Sonne erwärmt das Land schneller als das Wasser, über Land steigt jetzt die warme Luft auf, und der Wind weht vom kühleren Wasser zum wärmeren Land. Die Eselsbrücke: Der Wind weht immer dorthin, wo es gerade wärmer ist – tags zum Land (Seewind), nachts zum Wasser (Landwind).
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