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Seegang in der SKS-Prüfung

Seegang behandelt Wellenhöhe und Wellenlänge – und wie Wind, Fetch und Strömung den Seegang beeinflussen.

Zuletzt aktualisiert: 27. August 2026

Prüfungsfrage

Welchen Seegang müssen Sie erwarten, wenn Sie küstennah bei ablandigem Wind fahren?

Musterantwort

Der Seegang wird nicht so hoch sein wie auf der freien See, da der Fetch (Windwirklänge) nur sehr kurz ist.

Warum das wichtig ist

Ablandiger und auflandiger Wind machen küstennah einen erheblichen Unterschied für den Seegang, und das hat mit dem Fetch zu tun – der Strecke, über die der Wind ungehindert auf das Wasser einwirken kann. Bei ablandigem Wind kommt die Luft gerade erst vom Land, der Fetch ist kurz, entsprechend bleibt der Seegang niedrig.

Prüfungsfrage

1. Welchen Seegang müssen Sie erwarten, wenn Sie küstennah bei auflandigem Wind fahren? Welche Gefahr besteht bezüglich der Entwicklung des Seegangs außerdem?

Musterantwort

1. Der Seegang wird ähnlich ausgeprägt sein wie auf der freien See, da genügend Fetch (Windwirklänge) vorhanden ist. 2. Dort, wo das Wasser fIacher wird, oder im Bereich von Untiefen muss mit Brechern und Grundseen gerechnet werden.

Warum das wichtig ist

Bei auflandigem Wind dreht sich das Bild: Der Wind hat schon einen langen Weg über offenes Wasser zurückgelegt, der Fetch ist groß, der Seegang entsprechend ähnlich hoch wie auf See. Zusätzlich gefährlich wird es dort, wo das Wasser flacher wird – dann können sich die Wellen zu Brechern und Grundseen aufsteilen, gerade an der Stelle, wo du als Segler dich der Küste näherst.

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