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Ankern in der SKS-Prüfung

Ankern erklärt Ankerarten, Ankermanöver und die richtige Bemessung der Kettenlänge.

Zuletzt aktualisiert: 27. August 2026

Prüfungsfrage

Sie wollen in einer Bucht ankern, in der das (ausreichend tiefe) Wasser unterschiedliche Färbungen zeigt. Wo wählen Sie den Ankerplatz? (Begründung!)

Musterantwort

Ich ankere auf hellem Wasser. Begründung: Der Grund ist hier sandig, der Anker hält gut. Dunkler Grund weist auf Bewuchs hin, wo der Anker schlecht hält.

Warum das wichtig ist

Die Wasserfarbe verrät oft mehr über den Ankergrund als jede Seekarte: Helles Wasser deutet auf sandigen Grund hin, auf dem der Anker gut hält, dunkleres Wasser auf Bewuchs, an dem der Anker leicht durchrutscht. Diese Faustregel funktioniert nur bei ausreichend klarem Wasser, ersetzt aber in vielen Revieren die genaue Seekarten-Angabe.

Prüfungsfrage

Welcher Ankergrund ist für die üblichen Leichtgewichtsanker gut geeignet? mäßig geeignet? ungeeignet?

Musterantwort

1. Sand, Schlick, weicher Ton und Lehm, 2. harter Ton und Lehm, 3. steinige, verkrautete und stark schlammige Böden.

Warum das wichtig ist

Die systematische Version der Faustregel von eben: Sand, Schlick, weicher Ton und Lehm halten gut, harter Ton und Lehm nur mäßig, steinige, verkrautete oder stark schlammige Böden fast gar nicht. Wer den Ankergrund seines Reviers kennt, weiß vorab, ob er zusätzliche Vorsicht (mehr Kette, Reitgewicht) braucht.

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