Manöver bei schwerem Wetter in der SKS-Prüfung
Manöver bei schwerem Wetter zeigt, wie du ein Schiff bei auffrischendem Wind sicher führst – etwa durch Reffen und Beiliegen.
Zuletzt aktualisiert: 27. August 2026
Prüfungsfrage
Wie können Sie im freien Seeraum auf einer Segelyacht einen Sturm abwettern?
Musterantwort
1. Durch Beiliegen; Lenzen vor Topp und Takel, dabei Leinen achteraus schleppen; Liegen vor Treibanker oder 2. unter Sturmbesegelung aktiv segelnd und nach Möglichkeit brechende Seen aussteuernd.
Warum das wichtig ist
Im freien Seeraum gibt es bei Sturm im Kern zwei Strategien, keine davon ist grundsätzlich „richtiger“: passiv beiliegen (Lenzen vor Topp und Takel, Leinen achteraus, oder vor Treibanker liegen) oder aktiv unter Sturmbesegelung weitersegeln und brechende Seen bewusst aussteuern. Welche Strategie passt, hängt von Schiff, Crew und Seegang ab.
Prüfungsfrage
Was erreicht man mit dem Ausbringen eines Treibankers bei schwerer See?
Musterantwort
Man hält bei richtiger Leinenlänge den Bug im Wind und verringert die Driftgeschwindigkeit.
Warum das wichtig ist
Der Treibanker ist das zentrale Hilfsmittel für die passive Strategie aus der vorigen Frage: Richtig ausgebracht und mit passender Leinenlänge hält er den Bug im Wind und bremst die Abdrift – im Grunde ein Bremsschirm fürs Boot, der verhindert, dass du unkontrolliert quer zur See liegst.
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